Chianciano und Umgebung

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Chianciano Terme

 

Chianciano Terme - hat eine Ausdehnung von 37kmq, es liegt südlichen der Provinz Siena, zwischen der hohen Val d'Orcia und di Val di Chiana, 475 Meter Höhe.  

 

Mit seinen mehr als 200 Hotels und Kuranlagen, die bei Leber-und Nierenleiden, für Inhalationstherapien, zur Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit und funktionellen Rehabilitation ihre Anwendung finden, machen Chianciano zu einem der wichtigsten Thermalzentren in Italien.

 

Diese Berühmtheit dauert nunmehr seit über 2000 Jahren an; das beweisen Ausgrabungen von vielen archäologischen Funden aus der etruskischen und römischen Zeit im gesamtem Territorium, die im neueröffneten "Archäologischen Museum delle Acque" ausgestellt sind.

 

Für den Touristen ist ein Besuch im historichen Zentrum ratsam.   Zwischen seinen suggestiven Gäßchen, die zu malerischen Plätzen führen, liegen authentische Kunstwerke wie die Kirche von "San Giovanni" und die Kirche "della Campagnia" (1517) verbogen, außerhalb der "Porta al Sole" (Sonnenportal) steht majestätisch die kleine aber preziöse Kirche "Madonna della Rosa" (1585), die von Baldassarre Lanci errichtet wurde.   Das ausgezeichtnete Klima und die noch makellose Natur in dieser Örtlichkeit begünstigen auch einen Luftkuraufenthalt.

 

 

 

Cetona - Chianciano Terme - Chiusi -  Montepulciano - Pienza

- San Casciano dei Bagni - Sarteano - Sinalunga - Torrita di Siena - Trequanda

 

www.termechianciano.it

www.termesantelena.it

www.comunechianciano-terme.si.it

www.termemontepulciano.it
 

 

 

 

 

Gubbio

 

Die Geschichte:
Gubbio-Iguvium- war eine älteste umbrische Siedlung,wie die bekannten Tafeln von Eugubino bezeugen: es geht um 7 im XV Jahrhundert gefundene Bronzetafeln-die man aktuell im Stadtmuseum sehen kann-, gründliches epigraphisches Dokument der umbrischen Zivilisation ; sie reichen vielleicht das Ende des II Jahrhunderts zurück und berichten über die Religion, die Orte und die Ordnung der Stadt in seiner ältesten Zeit.
 

Gubbio verbündete sich mit Rom am Anfang des III Jahrhundert und in 90 v. Ch. wurde zu einer Gemeinde, die zum Volksstamm Crustumina gehörte.  Ein sehr entwickeltes Zentrum während der Reichszeit, wurde es dann von Totila zerstört.  Die Stadt blühte wieder nach dem Jahr 1000 und seit dem Jahrhundert XI war eine freie Gemeinde, am Anfang eine gibellinische, dann eine welfische.
 

In 1350 wurde Gubbio zu einer von der Familie Gabrielli regierten Herrschaft und nach abwechselnden Ereignissen- Rebellionen, Eingriffe des Kirchenstaats, Volksregierung- wurde die Stadt von der Familie Montefeltro aus Urbino regiert, und sie erlebte eine freidliche und glückliche Zeit.
 

In 1508 folgte die Familie Della Rovere auf die Familie Montefeltro und das letzte Glied dieser Familie ließ dem Papst die Stadt in 1624 über; in 1860 wurde zum italienischen Reich angeschlossen.
 

Gubbio ist sicher eine der mehr charakteristischen und wertvollen Städte nicht nur von Umbrien, sondern auch von Italien, dank seinem fast echten mittelalterlichen Aussehen: es befindet sich im höchsten Teil der Hochebene am Füße des Berges Ingino,und hat eine ziemlich einfache urbanistische Struktur, d.h. fünf Parallelstrassen auf verschiedenen Niveaus auf dem Hang des Berges, die untereinander von Gassen und Stufen vebunden sind.


Die Struktur der Gebäude ist vor allem romanisch, mit Einfügungen von Ogivalbogen; typisch der Stadt ist die sogenannte "porta del morto" (Tür des Toten), eine engere Öffnung, die weiter oben hinsichtlich der Haupttür ist, durch die man, der Tradition nach, die Särge der Toten gehen ließ. Nach einer viel zuverlässigeren Theorie führten diese Öffnungen einfach zum Inneren der Wohnungen, die sich auf Räumen im Erdgeschoß oder Geschäften fanden: in der Nacht nahm man die Zugangstreppen weg, damit die Häuser sicherer, sogar im dunklen Mittelalter wurden.

 

 

 

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Cortona

 

Cortona - Die Stadt Cortona liegt nördlich des Trasimenischen Sees in der Toskana südöstlich von Arezzo in der gleichnamigen Provinz. Sie hat etwa 22.000 Einwohner auf einer Fläche von 342 km².

Die Stadt wurde von den Etruskern gegründet und war eine ihrer ältesten und bedeutendsten Städte. Die Römer eroberten sie 310 v.Chr., die Goten im 5. Jahrhundert nach Christus. Die Stadt ist seit 1325 Bischofssitz.

Die Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Kirche San Francesco. Diese ist die erste Kirche der Franziskaner außerhalb von Assisi.  Berühmtester Sohn der Stadt ist wohl der Maler Luca Signorelli; einige seiner Gemälde, sowie auch Bilder von Fra Angelico befinden sich in der Kathedrale.

Das Stadtbild wird von Häusern aus der Zeit des Mittelalters und der Renaissance, sowie einer Stadtmauer aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. geprägt.

Santa Maria Nuova Es gibt in Cortona zwei typische Renaissance-Kirchen, die zwei verschiedene Bauprinzipien veranschaulichen.   Santa Maria Nuova von 1554 ist eine Kirche auf quadratischem Grundriss.   Die Renaissance hatte im Kirchenbau das Ideal des Zentralbaus wieder aufgegriffen.  Diese Kirche bietet die einfache Version eines solchen Zentralbaus.  Sie ist in einem schlechten Zustand.  Man kann sie auch nicht besichtigen.

Madonna del Calcinaio Nur einige hundert Meter weiter liegt die „Madonna del Calcinaio“, das bedeutendste Kunstwerk Cortonas. Sie wurde von 1484–1515 von Francesco di Giorgio Martini (1439–1502) wegen eines angeblich wundertätig gewordenen Marienbildes gebaut. Dieses Bild befand sich ursprünglich an den Wänden einer Kalkgrube, eines calcinaio, daher der Name; heute ist es über dem Hochaltar in den Tabernakel eingefügt. In Fällen wie hier, wo es in der Renaissance trotz des Zentralbau-Ideals zu einem Langhaus gekommen ist, wurde meistens der Ostteil des Baues zu einem solchen Zentralbau gemacht, der dann mit einer mächtigen Kuppel bekrönt wird - ähnlich dem Florentiner Dom.

Von außen sieht die Kirche unscheinbar aus, ist aber innen sehr schön restauriert worden. Sie hat ungewöhnlich hohe Gewölbe. Auch hier sind die entscheidenden Merkmale der Renaissance-Architektur zu erkennen: klare, geometrische Formen, Kombination von Rechteckformen mit Rundbögen und Kreisen, antikisierende Giebelfenster, Betonung der flachen Wand, die ganz in weiß gehalten ist.

Söhne und Töchter der Stadt:

Luca Signorelli (1441–1523, wohl in oder bei Cortona geboren), bedeutender Maler der florentinischen Renaissance.
Pietro da Cortona (1596–1669), bedeutender Baumeister und Maler des programmatischen, römischen Hochbarocks.
Gino Severini (1883–1966), Maler des Futurismus.

 

 

 

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Cività di Bagnoregio

 

Cività di Bagnoregio -  ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Viterbo in Latium mit 3.639 (2001) Einwohnern. Sie liegt unweit des Bolsenasees.

Geschichte Bagnoregio ist erstmals zu Beginn des 6. Jahrhundert in einem Brief Gregors des Großen erwähnt. Es geht um die Gründung eines Bischofssitzes bei Balneum Regium, wo es in der Spätantike heilsame Quellen bzw. Thermen gegeben habe, in denen ein König gebadet habe. Von der Chronologie her kann es sich nur um einen König der Westgoten gehandelt haben, nicht aber um den Langobardenkönig Desiderius, wie gelegentlich später überliefert.

Das mittelalterliche
Bagnoregio bestand aus drei Stadtvierteln (Contrade). Der älteste Siedlungskern rund um Kathedrale und Bischofssitz befand sich auf dem durch eine Schlucht von der Ebene isolierten Tuffsteinfelsen, der schon etruskisch besiedelt war (Contrade und heutiger Ortsteil Civita di Bagnoregio); nachfolgend entstand jedoch auch ein Borgo in der Ebene (Contraden Mercato und Rota, entsprechend dem heutigen Verwaltungssitz Bagnoregio).

Das formell seit der Pippinischen Schenkung zum Kirchenstaat gehörige Bagnoregio unterstand wechselnden Feudalherrschaften im Widerstreit mit den Bemühungen der Bürger, einen autonomen Stadtstaat (comune) zu gründen. Insoweit standen die Guelfen - vertreten durch das Grafengeschlecht der Monaldeschi mit Sitz auf dem nicht mehr existierenden Kastell Cervara - im Kampf mit den zur Ghibellinen-Fraktion gehörenden Filippeschi. Nachdem Bagnoregio vorübergehend Mitte des 12. Jahrhunderts eine freie Kommune war, gewannen im 14. Jahrhundert die Monaldeschi die Kontrolle zurück. Die Bevölkerung, durch Seuchen und Naturkatastrophen geschwächt, verarmte.

Nach der Invasion durch die Truppen Karls VIII. gelang es im 15. und 16. Jahrhundert der päpstlichen Zentralmacht, die Feudalherrschaft zu brechen. Alexander VI. (Borgia) und Paul III. (Farnese) setzten Kardinäle als Regenten ein. Es kam zu einer wirtschaftlichen Erholung.

1695 wurde Bagnoregio durch ein Erdbeben erschüttert, das die Contrade Civita am schlimmsten traf. 1699 transferierte der Bischof seinen Sitz von dem Tuffsteinfelsen in die Ebene. Damit erstarkte das jüngere Bagnoregio, in dem sich auch die Kommunalverwaltung befand, gegenüber dem schwer zugänglichen und immer wieder durch Bodenerosion und Erdrutsche gefährdeten älteren Siedlungskern, der in den folgenden Jahrhunderten seine Bevölkerung immer mehr einbüßte.

Im Risorgimento war Bagnoregio Kampfgebiet der Truppen Giuseppe Garibaldis beim Marsch auf Rom. Die Schlacht von Bagnoregio am 5. Oktober 1867 endete mit einer Niederlage für die Republikaner, und 1870 wurde die Gemeinde wie der ganze Kirchenstaat Teil des italienischen Nationalstaats.

Im Juni 1944 trafen in Bagnoregio angloamerikanische Fliegerbombenangriffe und deutsche Artillerie aufeinander; die Stadt wurde verlassen und zerstört.

Beim Wiederaufbau in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde nur der Verwaltungssitz Bagnoregio kommunal wiederbelebt. Civita war aufgegeben und seine Bevölkerung um 1990 bis auf 7-15 verbliebene ältere Personen dezimiert, ehe „Aussteiger“ nach 1990 den Ortsteil als città che muore (= sterbende Stadt") entdeckten und ihm zu einer neuen Identität als Künstlerenklave und Touristenattraktion verhalfen.

Verwaltungsgliederung
Civita di Bagnoregio
Cività di BagnoregioDie Gemeinde besteht außer dem Verwaltungssitz Bagnoregio heute aus den Ortsteilen (frazioni)

Castel Cellesi
Vetriolo
Capraccia und
Ponzano
 

Bei den 4 letzteren handelt es sich um ehemalige Feudalsitze und Weiler auf benachbarten Hügeln in der vielfältigen Landschaftsformation aus Tuffsteinschluchten, Macchia, Wäldern und Äckern.

Söhne der Stadt

Bagnoregio ist der Geburtsort des Giovanni da Fidanza, der als Doctor seraficus bekannt war und als Kirchenlehrer und Ordensgeneral des Franziskanerordens unter dem Namen Bonaventura von Bagnoregio (* 1221 - † 1274) in die Geschichte einging. Geboren ist er in Civita, doch das Haus fiel einem Erdrutsch zum Opfer. Das von ihm gegründete Franziskanerkloster, das ebenfalls nicht mehr vorhanden ist, lag in der Ebene.
Der Schriftsteller Bonaventura Tecchi (* 1896 - † 1968) war nicht nur in Bagnoregio geboren, sondern blieb dem Ort durch mehrmonatige Besuche im Laufe des Jahres immer verbunden.

Stadtbild und Sehenswürdigkeiten
Piazza Sant'Agostino mit Augustinerkonvent, Bonaventura-Denkmal und Kirche SS. Annunziata Bagnoregio ist ein verkehrsberuhigter Ort; die Durchfahrt durch die Hauptstraße (Via Mazzini) bis zur ehemaligen Contrade Mercato ist nur Anwohnern gestattet. Touristen müssen die 2 km nach Civita zu Fuß gehen; zur Saison verkehrt nach Bedarf auch ein Shuttlebus. Der Hauptort in der Ebene wird von Touristen häufig nur als Durchgangsort auf dem Weg nach Civita wahrgenommen; seine Infrastruktur (Bars, Einzelhandelsläden, kleine Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe) ist eher auf die Bedürfnisse der Einheimischen als auf diejenigen der Touristen ausgerichtet. Die mittelalterliche Bausubstanz ist durch die Neubauten nach Bränden und Kriegszerstörungen stark aufgemischt; zahlreiche Gebäude befinden sich in sanierungsbedürftigem Zustand.

Die Porta Albano war das Tor zur ehemaligen Contrade Rota. Sie geht auf den päpstlichen Regenten Kardinal Giovanni Girolamo Albani im Jahre 1586 zurück und ersetzt ein älteres Stadttor. Die kleine Kirche rechts vom Torbogen ist dem Hl.Bonaventura geweiht; der Bau von 1856 ersetzt einen Vorgänger.


Zentrum von Rota ist die Piazza Cavour mit Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges von 1922 und der Kirche San Nicola (1581 auf den Resten eines Vorläufers erbaut), an ihrer Südseite. Die Innenausstattung des 1699 zum Bischofssitz avancierten Baus ist barock. Links von der neuen Kathedrale steht der Bischofspalast, rechts der Campanile.


An der Piazza Sant'Agostino mit dem ehemaligen Augustinerkonvent steht die Kirche Santissima Annunziata (irrtümlich im Volksmund auf Grund der Assoziation mit Konvent und Platz auch Sant'Agostino genannt). Die Fassade des romanisch-gotischen Baus stammt von 1735. Im Inneren sind Renaissancefresken des frühen 15. Jahrhunderts erhalten; barocke Stukkaturen wurden 1933 wieder entfernt.  Der Schule von Gentile da Fabriano wird eine Madonna mit Kind zugeschrieben. Die ältesten und wertvollsten Ausstattungsstücke
Bagnoregios waren hölzerne Altartafeln von Heiligen, Taddeo di Bartoli und Giovanni di Paolo zugeschrieben, die alle bis auf 4 (die Heiligen Augustinus, Nikolaus, Katharina und Monika darstellend) verbrannt sind. Vor der Kirche steht ein Denkmal für Bonaventura, 1893 errichtet.
 

Der Palazzo Comunale unweit der Piazza Sant'Agostino ersetzt einen älteren Bau in der Contrade Mercato. Er geht auf das 16. Jahrhundert zurück, als Domenico Grimano regierender Kardinal von Bagnoregio war.
 

Auf halber Wegstrecke nach Civita befand sich das von Bonaventura gegründete Franziskanerkloster. Heute konstituiert die Örtlichkeit nur noch einen für Touristen attraktiven Aussichtspunkt auf Civita.  Kloster und Kirche wurden 1764 durch ein Erdbeben zerstört. In dem Felsen unterhalb des Aussichtspunktes liegt die Grotte des Heiligen Bonaventura, ein zum Meditationsort umfunktioniertes Etruskergrab, in das der junge Mönch sich häufig zum Beten zurückgezogen haben soll.


Vom Belvedere gab es früher eine Allee durch die ehemalige Contrade Mercato nach Civita, die in der Dreikönigsnacht 1901 zerstört wurde; als einzige Zugang verblieb ein Treppenweg mit anschließender Fußgängerbrücke über die Schlucht. 
 

 

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Città della Pieve

 

Città della Pieve
In der etruskischen Epoche wurde das Gebiet von der wichtigen Stadt Chiusi kontrolliert.
Die heutige Ortschaft (auf 509 m Höhe gelegen) entstand im Frühmittelalter rings um eine Kirche in welcher Taufgottesdiente vorgenommen wurden, mit dem Namen Castrum Plebis, die den beiden Heiligen Gervasio und Protasio gewidmet war, und 1326 wurde sie mit dem Bau der Burgfeste durch die Peruginer, die ihr nach dem Tod von Kaiser Federico lI im Jahr 1250 ihre Herrschaft aufzwangen, fertiggestellt.


Diese Herrschaft endete 1529, als Papst Clemente VII de' Medici die Stadt unter die Zentralgewalt der Kirche stellte.  Zwischen dem 13. und 14. Jahrhuhdert wurden die wichtigsten Gebäude des Ortes errichtet, mit Ziegelsteinen als Konstruktionsmaterial.
 

Schon seit dem Mittelalter war Città della Pieve ein bedeutendes Ziegelproduktionszentrum.
Außer einigen der interessantesten Meisterwerke des hier geborenen Pietro Vannucci, auch bekannt als "il Perugino" - wie zum Beispiel die "Anbetung der Könige" (1504) und die "Taufe Christi" (1510) - befinden sich in Città della Pieve einige wertvolle Werke von Domenico Alfani, Antonio Circignani, genannt "Pomarancio", und Salvio Savini.
 

Sehenswertes:

Il Perugino - "Anbetung der Könige" (1504)
Oratorium von S. Maria dei Bianchi
 

Die Geschichte wird als einen großen Ritterumzug präsentiert, den Landschaft verlieren läßt. In der Landschaftsdarsstellung erkennt man idealisiert das Panorama, das sich einem offenbart, wenn man von Città della Pieve zum Trasimenidchen See oder in das Chianatal blickt. Genau in der Zeit, in der Perugino, der größte Sohn Città della Pieves lebte (ca. 1450 - 1523), entstand der"Palio dei Terzieri"
 

Die drei Stadtteile (Terzieri) von Città della Pieve ("Borgo Dentro", "Casalino", "Castello") fordem sich zum Bogenschießen auf ein bewegtes Ziel in Form eines Stieres heraus. Sie lassen sich dabei von einer alten Tradition der "Stierjagd" leiten - ein einfacher Stierkampf, so wie er im 15. und 16. jahrhundert in der alten Burg der Stadt abgehalten wurde. Dem Schießen voraus geht ein Umzug von etwa 700 Darstellern in historischen Kostümen der Renaissance. Bei dieser Gelegenheit werden die alten Tavernen wieder geöffnet und man serviert klassische Gerichte der umbrischen-toskanischen Küche.
 

 

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Montalcino

 

Montalcino (zu deutsch etwa: Steineichenberg) ist ein Ort mit 5197 Einwohnern (Stand am 28. Februar 2007)in der Provinz Siena, Region Toskana in Italien.

Geografie
Der Ort erstreckt sich über 243 km², die Einwohnerdichte beträgt etwa 21 Einwohner/km². Er liegt in der Nähe der Flüsse Ombrone und Asso. Die Nachbargemeinden sind Buonconvento, Castel del Piano (GR), Castiglione d’Orcia, Cinigiano, Civitella Paganico, Murlo, San Giovanni d’Asso und San Quirico d'Orcia.

Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Camigliano, Castelnuovo dell’Abate, S.Angelo in Colle, S. Angelo Scalo, Torrenieri und Tavernelle.

Weinbau
Böden, Lagen und Klima der Gegend begünstigen den Weinbau. Durch ihn ist der Ort weltberühmt geworden. Das Topprodukt ist der Brunello di Montalcino, der unbestritten einer der teuersten Spitzenweine Italiens ist. Die Kellereien in und um Montalcino sind daher ein Besuchermagnet.

Geschichte
Der (vermutlich von Etruskern gegründete) Ort liegt auf einem Hügel an der alten Frankenstraße. Die Herrschaft über Montalcino hatten sowohl Florenz als auch Siena. Die Sienesen bauten die Fortezza (Festung) auf dem Berg. Auch eine Stadtmauer ist noch gut erhalten.

Kultur
Eine der bedeutendsten Klosteranlagen Italiens ist die im Ortsteil Castelnuovo dell'Abate gelegene Abtei Sant’Antimo.

Farbenfroh und spannend ist das „Drosselfest“ (Sagra del Tordo), das seit 1958 jährlich am letzten Sonntag im Oktober gefeiert wird. Es ist ein folkloristischer Wettkampf zwischen den Stadtteilen, der in Form eines Bogenschießens ausgetragen wird und die Jagdsaison eröffnet. Am Beginn steht ein historischer Umzug zur Fortezza, dem Ort des Wettkampfs

 

 

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Spoletto

 

Spoleto Die Geschichte:
Wichtiges umbrisches Zentrum , seit dem III Jh. neigte zur römischen Welt hin, bis sie in 241 v. Ch. zur Kolonie mit dem Namen Spoletium wurde.Die Stadt blieb immer treu zu Rom, besonders während der Punischen Kriege, als mutig Hannibal verjagte.


Um das Jahr 100 v.Ch. war es, nach den Wortern von Cicero, eine der schönsten und reichsten Kolonien von mittelitalien und in 90 v.Ch. wurde zur Gemeinde "optime jure", die zum Volksstamm Horatia gehörte; Heimat von Caio Melisso, Bibliothekat von August.  Dies Stadt folgte den Ereignissen des Reiches: seit dem IV Jh. christlich, litt sie verschiedene Völkerwanderungen- von Theodorich, Belisario, Totila, Narsete.
 

Mit der Einsiedlung der Langobarden in Italien wurde Spoleto Leiter eines wichtigen Herzogtums, das in 569 mit Faroaldo I begann.
Mit dem Zusammenbruch der Langobarden als Führer des Herzogtums folgten die Franken nach, und als das karolingische Reich geteilt wurde, versuchten die Herzoge von Spoleto, sogar die Kaiserkrone zu erobern: das Projekt scheiterte wegen dem Eingriff des deutschen Reiches von Friedrich Barbarossa, der in Italien für eine Begegnung mit dem Papst war und die Stadt in 1155 zerstörte.


Spoleto war zwischen dem Reich und dem Papst umgekämpft; in 1247 wurde zum Kirchenstaat angeschlossen. Nach langen Kriegsjahren zwischen Welfen und Gibellinen, wurde die Stadt vom Kardinal Albornoz versöhnt und wurde zu einem ziemlich wichtigen Zentrum: unter seinen Leitern gab es auch Lucrezia Borgia in 1499. Spoleto lebt Jahrhunderte im Immobilismus des Kirchenstaats, unter abwechselnden Ereignissen, aber gründlich ohne Erschütterungen bis zum französischen Besitz: die Stadt wird zum Hauptort des Bezirks des Trasimenischen Sees, indem sie wichtiger als Perugia wird.


Nach der Restauration ist
Spoleto Sitz des Kirchenbezirks: bis zum 17. September 1860, als es zum vereinigten Italien angeschlossen wird.


Spoleto ist eine wunderschöne Stadt: eine Reihe von charakteristischen Orten und geschichtlichen Eindrucken; ein Ort, wo man die Wichtigkeit des Verhältnisses zwischen Mensch und Natur und zwischen Gechichte und Landschaft verstehen kann; ein zauberhafter armonischer Ort, perfekte Szenerie, um die Verwunderungen und die Verzauberungen des Festival dei due Mondi (Festival der zwei Welte) zu erleben..

 
Spoleto Kunststädten:
• La città
• La Rocca
• Il Ponte delle Torri
• Piazza del Mercato
• Palazzo del Comune
• Piazza del Duomo
• Piazza della Signoria
• Piazza Pianciani
• Corso Mazzini
• Piazza della Libertà
• Viale Giacomo Matteotti

 

 

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Lago di Trasimeno


L
ago Trasimeno
Der
Trasimenische See (ital. lago trasimeno) ist mit 128 km² und einem Umfang von 54 Kilometern der größte See der Apenninhalbinsel und der viertgrößte Italiens. Er liegt in der Region Umbrien nordwestlich von Perugia 259 Meter über dem Meeresspiegel, ist umgeben von bis zu 600 Meter hohen Bergen und ist bis zu 7 Metern tief. 18 Fischarten bevölkern das Wasser. In den Dörfern am Ost- und Südufer ist der Fischfang noch immer eine wichtige Erwerbsquelle.

Geschichtliche Bedeutung erlangte der See durch die Schlacht am Trasimenischen See am 24. Juni 217 v. Chr.: Hannibal schlug hier bei Sanguineto im Zweiten Punischen Krieg die gegnerische römische Armee (etwa 25.000 Mann) unter Gaius Flaminius vernichtend.

Der See wird nur von kleinen Wasserläufen, die im Sommer häufig austrocknen, gespeist und hat keinen natürlichen Abfluss. Die verhältnismäßig dünn besiedelte Uferregion hat zum Teil verschilfte Uferlandschaften. In der Geschichte gab es mehrere Versuche, den stark schwankenden Wasserstand in den Griff zu bekommen. Schon in der Antike bauten die Römer bei San Savino einen unterirdischen Abflusskanal, die cava, den 1421 Braccio Fortebracci, später auch die Päpste erneuern ließen, der jedoch im Laufe der Jahre versandete. Immer wieder wurde diskutiert den See trocken zu legen, um die Malaria zu bekämpfen und neues Ackerland zu gewinnen. Erst der im Jahr 1898 angelegte Abflusskanal zur Caina (und dadurch zum Tiber) schützt den See vor Überschwemmungen. Der geringe Wasserstand in Verbindung mit Überdüngung führt vor allem im Sommer zu starkem Algenwuchs.

Der Trasimenische See ist ein beliebtes Erholungsgebiet Umbriens. Um den See gibt es zahlreiche Badeanstalten, ein großes Angebot an Campingplätzen, Ferienwohnungen, Freizeit- und Sporteinrichtungen aller Art.

Blick über den Trasimenischen See bei St. ArcangeloVon besonderem Reiz ist die Isola Maggiore, die man von den benachbarten Orten Tuoro, Passignano sowie Castiglione del Lago mit regelmäßig verkehrenden Fähren erreichen kann. Des Weiteren gibt es die unbewohnte Isola Minore, die nicht betreten werden darf, sowie das Naturschutzgebiet Isola Polves.

 

 

 

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Monte Amiata

 

Der Monte Amiata  ist ein Berg vulkanischen Ursprungs in Italien.

Lage
Er liegt ca. 50 km südsüdöstlich von Siena, auf halbem Weg zwischen Florenz und Rom, und stellt mit seinen 1738 m die höchste Erhebung der südlichen Toskana dar. Er ist umgeben von Val d'Orcia, Teilen der Colline Metallifere und der oberen Maremma.

Vulkan
Der Amiata befindet sich seit ca. 2000 Jahren in einer Ruhephase, heiße Quellen und Geysire weisen jedoch noch immer auf seinen vulkanischen Ursprung hin. Diese werden entsprechend zur geothermalen Energiegewinnung genutzt, z.B. das geothermische Elektrizitätswerk in Piancastagnaio mit einer Kapazität von 140 MW.

Tier- und Pflanzenwelt
Die Hänge sind größtenteils mit Kastanien, Buchen, Fichten (pigello) und Eichen dicht bewaldet. In der Tierwelt begegnet man neben anderen Arten auch Schlangenadler, Schmutzgeier, Lannerfalke und Wolf.

Tourismus
Der Berg ist auch zum Skilaufen geeignet und oft liegt der Schnee bis ins Frühjahr, was dem Gebiet trotz des mediterranen Ambientes und der Nähe zur Küste einen nördlichen Anstrich verleiht.

Die Wanderwege bewegen sich hauptsächlich in der Waldzone, führen aber auch in die Nähe von Bergwerken aus dem 19. Jahrhundert und durch mittelalterliche Orte, die vor allem entlang der Via Cassia, hier identisch mit der Frankenstraße, entstanden: Abbadia San Salvatore, Piancastagnaio mit einer gut erhaltenen Festung, Seggiano, Arcidosso und Castel del Piano.

Andere Sehenswürdigkeiten: die Naturschutzgebiete, darunter der Monte Labbro, Pescinello, der Wald von Rocconi; die Kastanienwälder von Castel del Piano; der Skulpturenpark von Daniel Spoerri in Seggiano; Castell'Azzara mit der Renaissance-Villa 'La Sforzesca'.

 

 

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Val  d'Orcia

 

La Val d'Orcia

 

Die Landschaft von Val d’Orcia ist Teil des landwirtschaftlichen Hinterlandes von Siena, welches bei seiner Besiedlung durch den Stadtstaat im 14. und 15. Jahrhundert überarbeitet und entwickelt wurde, um das idealisierte Modell einer guten Regierung widerzuspiegeln und ein ästhetisch ansprechendes Landschaftsbild zu erzeugen.

Die auffällige Ästhetik der Landschaft mit ihren flachen Ebenen aus der sich fast schon kegelförmige Hügel erheben, inspirierte viele Künstler. Ihre Gemälde befassen sich mit der Schönheit landwirtschaftlich bewirtschafteter Gegenden während der Renaissance.

Val d’Orcia ist seit 2004 Teil des Weltkulturerbes, UNESCO.

 

 

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Radiocofani

 

Radicofani  Die Festung von Radicofani
Die Festung von
Radicofani befindet sich auf einem Hügel 896 Meter hoch, zwischen den Flüssen Straw und Rigo, ca. 70 km südlich von Siena.

So erreichen sie, von jeglichen Hintergrunds, können Sie die SS2 Cassia mit der Ausfahrt
Radicofani.

Die Geschichte:
Ursprünglich Carolingia die Existenz der Rock of Radicofani ist seit 978 dokumentiert.

Seine strategische Position sull'antica Via Francigena haben Sie, dass es daran interessiert ist Papi (Adrian Eugenio IV und III) und der Kaiser (Frederick I Barbarossa). Die Festung von
Radicofani wurde das Schloss von Robin Hood oder Italienisch Messere Ghino der Ferse, dass zweimal in 1298 und 1300, besetzten.

Ghino (Ghinotto) Ferse wurde geboren in
Torrita Siena aus der Familie Cacciaconti Monacheschi Pecorai (aber es sind diejenigen, schreibt das abstammen von den Nachkommen der Rechnungslegung von Guardavalle oder vielleicht Nachkomme der Familie Monaceschi von Torrita), einer der wichtigste Bereich.

Von großer Statur und possenza mit ungewöhnlichen Mut, gejagt von seiner Stadt zu delinquenten Aktivitäten (einschließlich seinem Vater und seinem Bruder wird vorgeworfen, Raub) und verbringt mehrere Jahre von Banditen in der Maremma.

Von 1297 bis 1300 ist
Radicofani, wo impossessatosi della Rocca (nach Abzug der Kirche), spadroneggia in das Gebiet mit seinen Taten, für einige als "castigatore von Ungerechtigkeiten und leistungsstark", andere einfach nur als "fett Banditen".

Sie sind in diesen Jahren, durch die die legendäre Figur des Ghino zu Ferse, Rebellengruppen ghibellinischen damit die Grundlage ihrer Geschäftsfelder von "Gentleman Banditen", erwähnt wird sowohl von Dante Boccaccio. In der vierzehnten Jahrhunderts und der fünfzehnten s'alterna Eigentum mehrmals zwischen Salimbeni und der Republik Senese dann werden die letzteren, der Eckpfeiler im Süden.

Während des Krieges gegen
Siena nimperiali von Charles V (1554-1555) wurde die Burg belagert vergeblich durch die Truppen des Cosimo de 'Medici. Der Widerstand des Felsens von Radicofani endet bei Sonnenuntergang am 17. August 1559, wenn ammainata die glorreiche Balzana letzten Kommunalwahlen Flagge der Freiheit in Italien.   Die Festung von Radicofani war nach dem Sturz von Montalcino, die letzten zum Verzicht auf die Vorlage an den Staat Mediceo.

Mit der Volksabstimmung von 1860 beigetreten sind
Radicofani der im Entstehen begriffenen Königreich Italien.

Festung:
Unter dem Großherzog der Toskana Rocca wurde sofort wieder von dem Architekten Baldassarre Bolt. Die Arbeiten dauerten von 1560 bis 1567 und, wenn möglich, die Rocca noch espugnabile. Der defensive Struktur externen fünfeckig, während das Innere dreieckige mit den Ruinen von drei Ecktürmen und einer zentralen Stelle (Cassero) renoviert und offen.

 

 

 

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Volterra

 

Volterra lateinisch Volaterrae, ist eine Stadt in der italienischen Provinz Pisa (Toskana), etwa 50 Kilometer südlich von Pisa und 50 Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Volterra gilt mit seinem spektakulären landschaftlichen Umfeld als eine der schönsten Städte der Toskana.

Der Kern der heutigen Stadt liegt abgeschieden auf einem 550 m hohen Bergrücken über dem Tal der Cecina (Val di Cecina) inmitten einer kargen, zerfurchten Hügellandschaft. Die Felsabbrüche und Geröllhalden sind das Produkt jahrhundertelanger Erosion. Das Gebiet Le Balze im Nordwesten Volterras vermittelt einen farbintensiven, pittoresken Eindruck dieses Phänomens.

Die Stadt wird beherrscht von einer heute als Staatsgefängnis benutzten Festung der Medici. Volterra ist ein Zentrum der Alabasterverarbeitung.

Geschichte

Volterra kann auf eine lange Geschichte zurückblicken; bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. entstand der Ort aus der Verbindung mehrerer kleiner etruskischer Ansiedlungen, deren Bestand bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgt werden kann. Zu dieser Zeit bauten die Etrusker eine sieben Kilometer lange Ringmauer und nannten die nunmehr vereinigte Stadt Velathri.

Volterra war eine der ältesten und größten der zwölf Bundesstädte Etruriens. Später war es eine römische Stadt mit den Rechten eines Municipiums. Ihre hohe Lage machte sie zu einer starken Festung, die Sulla im ersten Bürgerkrieg erst nach zweijähriger Belagerung 79 v. Chr. einnehmen konnte. Der römische Dichter Aulus Persius Flaccus stammte aus Volterra.

Im 12. und 13. Jahrhundert war Volterra Republik; im 14. Jahrhundert fiel es an Florenz.

Sehenswürdigkeiten
Architektonische und künstlerische Zeugnisse der verschiedenen Epochen zeugen von der wechselvollen Existenz und Bedeutung der Stadt. Einige der etruskischen Nekropolen und mittelalterlichen Kirchenmauern sind jedoch in der Vergangenheit der Erosion zum Opfer gefallen.

Am Hauptplatz der Stadt steht der Palazzo dei Priori, der älteste erhaltene Kommunalpalast der Toskana. Von der etruskischen Stadtmauer ist als einziges Tor die Porta all'Arco gut erhalten. Es stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Im äußeren Bogen sind drei verwitterte Köpfe zu erkennen, deren Bedeutung aber umstritten ist.

Außerhalb der mittelalterlichen Porta Florentina liegt das Teatro Romano, erbaut zur Zeit des Kaisers Augustus. Von der Zuschauertribüne für etwa 2000 Personen blickt man auf die teilweise rekonstruierte Bühnenwand. Die unterhalb des Theaters liegenden Thermenanlagen stammen aus späterer Zeit.


Andere historische öffentliche Gebäude sind der Dom Santa Maria Assunta aus dem frühen 12. Jahrhundert mit einer Kassettendecke und mit Granit vortäuschender Stuckverkleidung der Säulen sowie etlichen künstlerisch hochrangigen Ausstattungsstücken; das oktogonale Baptisterium mit einem Taufbecken von Andrea Sansovino; der auf Privatpaläste und Wohntürme aus dem 12. und 13. Jahrhundert zurückgehende Palazzo Pretorio sowie der als Gefängnis dienende Torre del Porcellino; und schließlich der zu den prachtvollsten Volterras gehörende Palazzo Incontri-Viti. Unter den Kirchen sind zu nennen die spätromanische S. Michele sowie die Kirchen von S. Francesco, S. Lino' und S. Girolamo mit Bildern und Skulpturen aus der Schule von Florenz.

Museen
Von besonderer Bedeutung ist das archäologische Museo Guarnacci im Palazzo Desideri Tangassi. Guarnacci (1701-1785), ein vielseitig interessierter Gelehrter, widmete seine Studien der antiken Geschichte. Dabei konnte er durch Ankäufe und Ausgrabungen eine ansehnliche Menge Belegmaterial über die etruskische Zivilisation sammeln.

Ein bedeutender Teil der Sammlung umfasst Ascheurnen sowie Stücke aus Bronze und Keramik. Die Urnen bestehen aus Tuffstein, Alabaster und Tonerde. Eine der bekanntesten ganz Etruriens ist die "Urna degli Sposi" (Urne der Brautleute), auf deren Deckel ein Paar beim Festmahl liegend dargestellt ist.

Das bedeutendste Stück der Sammlung ist jedoch die "L'Ombra della Sera" (stiller Abendschatten). Es ist mit der Zeit zu einer "Ikone" für das Museum und die Stadt Volterra geworden. Seine Berühmtheit verdankt es hauptsächlich seiner einzigartigen Form, die an den Schatten einer menschliche Figur erinnert. Es ist ein Meisterwerk etruskischer Bildhauerkunst aus der hellenistischen Periode.

Weitere Ausstellungsstücke sind verschiedene Mosaikböden aus der römischen Kaiserzeit, die aus Volterra und Segalari stammen. Hinzu kommt eine Münzsammlung mit seltenen etruskischen Münzen aus Gold, Silber und Bronze. Schließlich sind noch mit Edelsteinen verzierte etruskische und römische Schmuckstücke zu sehen.

Sehenswert in
Volterra ist auch das Foltermuseum (Museo della Tortura). Präsentiert werden Folterinstrumente und methoden der vergangenen Jahrhunderte bis in die Gegenwart.

 

 

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Todi

 

Todi Die Geschichte
Aus vielen archäologischen Funden ist zu entnehmen, daß Tutere (oder Tutede) zwischen dem V und dem III Jh. v. Ch. gegründet wurde. Man ist sicher, daß sich vorher eine Gemeinschaft Umbrischer Herkunft niederließ. Sie bekam 89 v. Ch.


Die römische Staatsbürgerschaft. Todi wurde dann Munizipium und augusteische Kolonie zur Sechsten Region und zum Clustumina-Stamm zählend. Zwischen dem V und dem VI Jh. der Christlichen Ära erlitt die Stadt Schäden (griechisch-gotische Kriege), gefolgt von der langobardischen Besetzung, bis um 759 und 760 der König Desiderio und Papst Paul I die östlichen Grenzen zwischen dem Herzogtum von Spoleto und der Grafschaft von
Todi, die dem Herzogtum von Rom angehörte, festsetzen. Nach dem XI Jh. hatte die Stadt ein feudales und herrschaftliches Regime.


Bis 1201 regierten Konsule, dann ein Stadtvogt und von 1255 Volksführer. Im Jahre 1367 verlor die Stadt ihre Gemeindeautonomie durch Guglielmo die Grimoard, Bruder vin Urban V. Viele Signorie (Malatesta, Braccio da Montone, Francesco Sforza) regierten hier.


Durch den Aufstieg des Bischofsamt von Angelo Cesi schaffte es
Todi sich während der Renaissance von den Folgen der Pest der Jahre 1527-28 zu erhohlen, die über die Hälfte der Bevölkerung demizierte. Durch die Reform von Martin V gehörte sie dem Kirchenstaat an und behielt diesen Status bis zur Proklamation des "Italienischen Reichs" und der Gründung der Italienischen Nation im Jahr 1860.


Im XX Jahrhundert
Todi hat seine Schönheit dem ganzen Welt kennen gelassen und heute ist sie das Ziel von vielen Reisenden, die manchmal hier zu leben bestimmen.

Sehenswertes:

 

•  Museo Civico
•  Piazza del Popolo
•  Palazzo del Popolo
•  Palazzo del Capitano
•  Palazzo dei Priori
•  Palazzo Vescovile

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Cetona

 

Cetona ist eine toskanische Gemeinde in der Provinz Siena.Namensursprung
Über den Namensursprung Cetonas gibt es folgende Vermutungen:

Cetona oder Citonia soll vom lateinischen Wort caedita kommen.
In anderen Quellen könnte der Name
Cetona aus einer etruskischen Siedlung in der Nähe des Bachs Chieteno entstanden sein.

Geschichte
Der Ort Cetona ist um den Hügel der Burg (rocca) entstanden. Die Burg wurde im Jahre 1207 das erste Mal erwähnt. Nach einem langen Streit mit Siena erobert Orvieto im Jahre 1260 Cetona. Braccio di Montone, der Herr (signore) Perugias, besetzt 1418 Cetona.  Dann kauft die Republik Siena das Dorf.  Nachdem 1556 vor Cetona kaiserliche Truppen erschienen waren, hatten sich die Einwohner ohne Widerstand ergeben. Daraufhin fiel
Cetona an das Großherzogtum Toskana.  Cosimo I verkaufte im gleichen Jahr Cetona an Chiappino Vitelli. Später kam Cetona wieder an das Großherzogtum Toskana zurück.


Sehenswürdigkeiten
Schlösser, Villen und Burgen [Bearbeiten]Die Burg ist im Privatbesitz.
Auf dem anderen wichtigen Hügel findet man den Park und den Palazzo a Parco Terrosi, der 1750 entstanden ist.
Villa La Vagnola

Kirchen und Klöster
Chiesa di Santa Maria in Belverde
Chiesa di San Michele Arcangelo
Collegiata della Santissima Trinità
Convento di San Francesco (seit 1212)
 

 

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